Der Kunstautomat

 KA


 

Al Ma'mal cordially invites you to a solo exhibition by


Bashir Qonqar
'Free Fall'

Wednesday 25 January, 2017, 18:00 - 21:00
The exhibition will run until 29 February.
Al Ma'mal, New Gate, Old City
JERUSALEM

 

 

 


 

Bild des Monats

 

 

SIBYLLE PRANGE
Züblin AG Jena
10.2016-10.2017

 

Bild des Monats 2017

Bild des Monats SEPTEMBER 2017
(See below for English version.)

Liat Grayver, Mann mit Smartphone

Liat Grayver "Mann mit Smartphone" (2017)
Tusche auf grundiertem Holz, 12cm x 15cm, 275 €

Klein, charmant und witzig – mit diesen Worten lässt sich das Bild des Monats September vermutlich am besten umreißen. Die zarte Tuschezeichnung von Liat Grayver zeigt das, was der Titel verspricht: einen "Mann mit Smartphone". Jener Mann lümmelt lässig auf zwei Stühlen, das vermeintliche Smartphone in der Linken vor das Gesicht haltend. Die Tuschezeichnung wirkt dabei wie eine flüchtige Momentaufnahme, die mehr aus dem Alltag nicht gegriffen sein könnte. Liat Grayver unterstreicht diesen Eindruck durch die Skizzenhaftigkeit ihrer Zeichnung wie auch die Vereinfachung ihres Motives. Die Art und Weise wie sie dabei die Transparenzen der Tusche und die Stärken der Pinselstriche einsetzt, erinnert an die traditionelle Tuschemalerei Japans. Ähnlich der japanischen Kalligrafie liegt der Reiz der Zeichnung in der Klarheit des Strichs wie gleichermaßen in dessen Expressionismus. Selbst jene Leerstellen im Bild, die auch die japanischen Vorbilder aufweisen, weiß Liat Grayver einzusetzen und somit dem Betrachter die Vergänglichkeit des Augenblicks trotz allen Witz‘ und Charmes des Motives mitzugeben.

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Picture of the Month SEPTEMBER 2017 

Liat Grayver "Mann mit Smartphone" (2017)
Ink on primed wood, 12cm x 15cm, 275 €

The English version will follow in a few days.

 

Bild des Monats AUGUST 2017
(See below for English version.)

Duga Bobanovic-Sikirika, JENA PARADIES, UFER I

Duga Bobanovic-Sikirika "JENA PARADIES, Ufer" (2017)
Acryl auf Leinwand, 48cm x 71cm, 680 €

Das Bild, mit dem sich die Reihe aus der Sommerpause zurückmeldet, wirkt zugleich wie eine Reminiszenz an den vergangenen Monat und ein Kommentar zur derzeitigen Wetterlage: Duga Bobanovic-Sikirikas Gemälde zeigt eine Wasserspieglung, wie sie im verregneten Juli entstanden sein könnte; die aber den strahlend blauen Himmel der ersten heißen Augusttage abbildet. Es könnte sich hierbei um eine beliebige Wasseroberfläche unter freiem Himmel handeln, auf der sich die umgebende Natur spiegelt. Der Titel "JENA PARADIES, Ufer" und das Entstehungsjahr verrät uns, dass es sich hierbei um ein Ergebnis des diesjährigen Pleinair-Symposiums im Jenaer Paradiespark handelt. In unmittelbarer Reichweite zum Glashaus, dem Domizil des Symposiums, liegt ein Seerosenteich. Mit diesem Wissen lässt sich beinahe der Platz ausfindig machen, an dem Duga Bobanovic-Sikirika ihre Staffelei im Mai aufstellte. Mit dem Blick der Freiluftmalerin bildete sie die Nähe und Weite ab, in der die Pflanzenfragmente vom Wasserspiegel entfernt lagen. Dem Betrachter spiegelt sich somit jener Anblick wieder, der sich Duga Bobanovic-Sikirika während des Malens bot, und tritt somit an ihre Stelle am Ufer des Seerosenteiches im Jenaer Paradies.

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Picture of the Month AUGUST 2017

Duga Bobanovic-Sikirika "JENA PARADIES, Ufer" (2017)
Acrylic on canvas, 48cm x 71cm, 680 €

The English version will follow.

 

= JULI =
SOMMERPAUSE - SUMMER BREAK

Bild des Monats JUNI 2017
(See below for English version.)

Christophe Pons; OMBRE-ÂGE II,

Christophe Pons "Ombre-Âge II" (2017)
Mischtechnik auf Papier, 16cm x 24cm, 200 €

Gleisendes Licht, wogende Schatten, sattes Grün – der Sommer hält Einzug in der Bild-des-Monats-Reihe. Christophe Pons' kleines Landschaftsgemälde "Ombre-Âge II" entstand beim diesjährigen Pleinair-Symposium im Paradiespark Jena und reiht sich somit in die Tradition der vergangenen Mai-/Juni-Bilder ein. Wieder einmal bewies das Zusammentreffen internationaler Künstler, dass die Pleinair-Malerei ungebrochene Gültigkeit und Faszination besitzt. Jeder Künstler interpretiert die ihm vorliegende Landschaft auf seine eigene Art und Weise. Christophe Pons tut dies in klassischer Manier, indem er die Landschaft beinah fotografisch festhält, dabei aber noch vielmehr die Aura des Augenblicks einfängt. Man sieht regelrecht, wie der Schatten des Baumes sich sanft im Windhauch wiegt und wie die herabhängenden Zweige der Weide vom Luftzug bewegt werden. Am Horizont des im goldenen Schnitt arrangierten Gemäldes leuchtet eine Front des Glashauses im grellen Sonnenlicht und spiegelt in seinen großen Glasflächen die Landschaft wider. In dieser Spiegelung findet sich schließlich auch der Stamm jenes Baumes, dessen Zweige wie Schemen über das Gras und die Fassade des Glashauses tanzen. Dabei bedürfen Pons' Bilder der Kenntnis des Ortes, um entschlüsselt zu werden. Denn durch seinen Malstil erhält das Bild eine gewisse Unschärfe, die die dargestellte Landschaft zart verwischt und damit leicht verfremdet – Hätten Sie jenen Landstrich am Glashaus sofort erkannt?

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Picture of the Month JUNE 2017

Christophe Pons "Ombre-Âge II" (2017)
Mixed media on paper, 16cm x 24cm, 200 €

Glaring light, swaying shadows, lush green – summer has arrived in our series of Pictures of the Month. Christophe Pons’ small landscape painting "Ombre-Âge II" was created at this year’s pleinair symposium in the Paradiespark Jena and as such follows the tradition of the past May/June pictures. The meeting of international artists proved again that plein-air painting is still valid and has not lost its fascination. All the artists interpret the present landscape in their manner. Christophe Pons does so in the classical style by capturing the landscape nearly photographically, but even more so the aura of the moment. You can properly see how the shadows of the tree sway gently in the breeze and how the twigs hanging down from the willow are moved by the draft. At the horizon of the painting arranged in golden section a front of the Glashaus glows in glare of the sun and reflects the landscape in its large glass surfaces. This reflection also shows the trunk of the tree whose twigs dance like schemes over the grass and the facade of the Glashaus. However, Pons’ pictures require the viewer’s knowledge of the location in order to get decoded because his painting style result in a certain blur of the picture, thus making the landscape depicted softly blurred and slightly alienated. – Did you recognize the scenery at the Glashaus at once?

Bild des Monats MAI 2017
(See below for English version.)

Erik Buchholz KRANZ

Erik Buchholz "Kranz" (2016)
Acryl auf Leinwand, 30cm x 25cm, 800 €

HUBER & TREFF präsentieren im Wonnemonat Mai ein kleinformatiges Acrylgemälde in zarten Frühlingsfarben: Magentarot bestimmt neben Laubgrün und Orange Erik Buchholz' "Kranz". Dabei besteht das Bild eigentlich zu zwei Dritteln aus weiß; die Farben zeigen sich ausschließlich in der oberen Bildhälfte. Durch den großzügigen Einsatz von weißen Flächen und den zurückhaltenden Einsatz von Linien und Formen erhalten Erik Buchholz' Gemälde die Anmut von klaren Grafiken. Gezielt gesetzte Klekse, lasurartige Verwischungen und die deutlich nachvollziehbaren Bewegungen der Pinselhaare auf dem Bildträger verstärken die grafische Wirkung, da sie die Oberflächenbeschaffenheit einer Druckplatte imitieren. Die markanten Buchholz'schen organischen Formen wirken dadurch, als lägen sie geschützt hinter einem feinen Voile. Der Betrachter wird somit zu einer Art Voyeur in eine ihm eigentlich verborgene Welt, deren Gestalten sich trotz des Titels nicht eindeutig definieren lassen.

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Picture of the Month MAY 2017

Erik Buchholz "Kranz" (2016)
Acrylic on canvas, 30cm x 25cm, 800 €

HUBER & TREFF presents a small-sized acrylic painting with soft spring colours in merry month of May: magenta defines Erik Buchholz' "Kranz" (wreath), complemented by leaf green and orange. Actually, two thirds of the picture consists of white; the colours are only displayed at the upper half of the picture. Through the generous use of white spaces and the restrained use of lines and forms Erik Buchholz’ paintings resemble clear graphics. Purposefully placed drips, glazed blurring and the clearly transparent movement of the  paintbrush on the picture base enhance the graphic effect because they imitate the surface finish of a printing plate. The marked organic forms of Buchholz thus look like as if they lie sheltered behind thin voile. The viewer also turns into a voyeur to a hidden world whose figures cannot be clearly defined despite of the title.

Bild des Monats APRIL 2017
(See below for English version.)

Henrik Pillwitz Grund

Henrik Pillwitz "Grund" (2012)
Öl auf Leinwand, 80cm x 100cm, 2900 €

Farbenfroh präsentiert sich das Bild des Monats April von Henrik Pillwitz. In gewohnt pastoser Manier bringt Pillwitz seine leuchtende Farbpalette auf die Leinwand auf und erschafft so seine eigenwilligen Landschaften. "Grund" eröffnet dem Betrachter den Ausblick über ein grünendes Tal, das durchzogen ist von wellenartigen Verwerfungen. Große, breite Pinselstriche am vermeintlich tiefsten Punkt des Tales lassen sich als das typische Linienmuster von bestellten Feldern interpretieren, während am linken Bildrand eine violett-weiß-schwarze Wellenlinie eine Bergstraße andeutet. Am Horizont setzt sich ein orange-ockerfarbenes Bergmassiv vom komplementären Cyanblau des Himmels ab. Würden diese Bildelemente fehlen, könnte es sich bei "Grund" ebenso um eine wogende, fauvistische Wasserlandschaft handeln. Erst durch das farblich nahezu eigenständige obere Bildviertel entsteht in Verbindung mit den Sehgewohnheiten des Betrachters jene Tallandschaft von Henrik Pillwitz.

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Picture of the Month APRIL 2017

Henrik Pillwitz "Grund" (2012)
Oil on canvas, 80cm x 100cm, 2900 €

The picture of the month April by Henrik Pillwitz is quite colourful. In his usual pasty manner Pillwitz applies his palette of bright colours on the canvas and thus creates his unconventional landscapes. "Grund" (ground) opens the view over a greening valley to the viewer, which is pervaded by wavy distortions. Large, flat brushstrokes at the supposedly lowest point of the valley can be interpreted as the typical lines of cultivated fields while a wavy line in violet/white/black on the left edge suggests a mountain road. On the horizon an orange/ochre mountain range contrasts with the complementary cyan blue of the sky. If these elements of the picture were missing "Grund" could also be a billowing fauvist water landscape. It is only through the upper quarter of the picture, seemingly separate due to its colours, that Henrik Pillwitz’ valley landscape emerges in conjunction with the viewing habits of the viewer.

Bild des Monats MÄRZ 2017
(See below for English version.)

Sibylle Prange "Km 53" (2016)
Öl auf Leinwand, 100cm x 140cm, netto 3600 €

Weite – ist die erste Assoziation, die das Bild des Monats März weckt. "Km 53" von Sibylle Prange stellt den Betrachter auf eine vom letzten Regenschauer benetze Asphaltstraße. Während sich im unteren Drittel des Bildes der weitere Straßenverlauf in der Ferne nur erahnen lässt, öffnet sich darüber ein heiterer blauer Himmel dank der nach links abziehenden dunklen Regenwolken. Die Weite des blauen Himmels, die sich über zwei Drittel des Bildes erstreckt, würde das Bild ganz und gar beherrschen, wären da nicht der orange Container und seine Spiegelung in der Pfütze am linken Straßenrand. Auf einer Höhe mit der Horizontlinie vermag er es, den Blick des Betrachters durch seine Farbigkeit auf sich zu ziehen, und somit die Aufmerksamkeit vom Himmel zurück auf die Straße und ihre Böschungen zu lenken. Dabei tritt auch der Leitpfosten am rechten Straßenrand als Pendant zum Container in Erscheinung und verweist den Betrachter zurück auf seinen Standpunkt in Mitten der rechten Fahrbahn, in Mitten der verlassenen Weite von "Km 53". Die dadurch aufkeimende Melancholie erinnert an Caspar David Friedrichs Landschaften, deren Himmel stets den größeren Teil des goldenen Schnitts ausfüllen und somit das Gefühl von Weite und Einsamkeit erzeugen.

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Picture of the Month MARCH 2017

Sibylle Prange "Km 53" (2016)
Oil on canvas, 100cm x 140cm, 4300 €

Expanse – that’s the first connotation that the picture of the month March arouses. "Km 53" by Sibylle Prange sets the viewer on a rain-slicked asphalt road. The further course of the road can only be guessed in the distance when looking at the lower third of the picture, while a clear blue sky opens above thanks to the dark rain clouds withdrawing to the left. The expanse of the blue sky, which extends across two thirds of the picture, would dominate the picture completely if it were not for the orange container and its reflection in the puddle on the left roadside. On level with the horizon it’s able to catch the eye of the viewer due to its colourfulness, and thus draws the attention from the sky back to the street and its slopes. That way the delineator also appears on the right roadside as a counterpart to the container. It leads the viewer’s gaze back to the middle of the right lane, in the middle of the empty space from "Km 53". The resulting nascent melancholy is reminiscent of Caspar David Friedrich's landscapes as their skies always cover the major part of the golden section and generate a feeling of expanse and loneliness.

Bild des Monats FEBRUAR 2017
(See below for English version.)

Tim Kregel FÜLLE

Timm Kregel "Fülle" (2011)
Aluminiumguss, 250 cm hoch, 8200 €

Es ist schon fast eine kleine Tradition, dass das Bild des Monats Februar kein Bild im eigentlichen Sinne ist, sondern eine Skulptur oder Plastik. 2017 fällt die Wahl auf Timm Kregels "Fülle", die derzeit im Vorgarten der Galerie HUBER & TREFF zu sehen ist. Kregels Arbeiten zeichnet eine besondere Formensprache aus, die durch die Materialität des Aluminiums sogar verstärkt wird: Organische Formen, die wie aus der Botanik inspiriert wirken, formen sich durch stelzenartige Auswüchse zu sonderbaren Objekten, die einer Science-Fiction entstiegen sein könnten. So erinnert "Fülle" zunächst an einen exotischen Blütenkelch, wandelt sich aber durch die drei schlanken Standbeine, die unregelmäßigen Unterbrechungen in seiner Oberfläche und nicht zuletzt durch seine Metallbeschaffenheit eher zu einem fremden Wesen aus einer fremden Welt. Filigran, zerbrechlich, standfest und schwer sind zugleich in Kregels Skulptur vereint und gewähren so einen Eindruck vom Schaffensprozess dieser faszinierenden Aluminiumgüsse.

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Picture of the Month FEBRUARY 2017

Timm Kregel "Fülle" (2011)
Aluminium cast, 250 cm high, 8200 €

It has become quite a bit of a tradition that the picture of the month February is not a picture in the proper sense but a sculpture. In 2017 it is Timm Kregel’s "Fülle" (abundance), which is currently standing in the front yard of the HUBER & TREFF gallery. Kregel’s work is characterized by a special stylistic idiom, which even gets enhanced by the materiality of aluminium: Organic forms which look like being inspired by botany, form strange objects through stilts-like extensions so that they look like originating from science fiction. So "Fülle" is reminiscent of an exotic calyx at first, then rather transforms into an alien being from a foreign world because of the three small pillars, the irregular gaps in its surface and last but not least the metal’s character. Delicate, fragile, stable and heavy are the features that are simultaneously united in Kregel’s sculptures and thus grant an impression of the working process of these fascinating aluminium casts.

Bild des Monats JANUAR 2017
(See below for English version.)

Steffen Braumann SONNTAGVORMITTAG

Steffen Braumann "Sonntagvormittag" (2016)
Radierung, Aquarell auf Bütten, 1/1, 190cm x 35cm, 320 €

Steffen Braumanns "Sonntagvormittag" ist das erste Bild des Jahres 2017. Die aquarellierte Radierung erinnert auf den ersten Blick an ein Erinnerungsfoto, einen Schnappschuss vom letzten Sonntagsausflug ins Grüne. Wäre da nicht Braumanns typisch sonderbares Bildpersonal, das dem Betrachter das Gefühl verwehrt, die Szenerie ließe sich so leicht entschlüsseln, wie es auf den ersten Blick erschien. Die Figuren mit ihren überlangen Fingern schneiden Grimassen und kraulen das Fell des Hundes, ohne sich darüber zu wundern, dass an der linken Gestalt Schnecken empor kriechen. Nehmen sie sie vielleicht gar nicht wahr? Stammen sie aus einer Zwischenwelt, die der Künstler wie eine Doppelbelichtung ebenfalls im Bild festhielt? Verhält es sich so möglicherweise auch mit dem mädchenhaften Schemen auf dem Oberkörper der kleineren Faxen-machenden Figur? Oder existieren die drei Gestalten mit ihren Tieren gar nicht, sondern sind hier verweilende Geister aus dem verfallenen Gebäude hinter dem knochigen Baum, den ein Strommast kreuzt? Steffen Braumanns Radierungen zeichnet eben diese rätselhafte Bildsprache aus und begründet den Reiz seiner Bilder.

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Picture of the Month JANUARY 2017

Steffen Braumann "Sonntagvormittag" (2016)
Etching, aquarelle on handmade paper, 1/1, 190cm x 35cm, 320 €

Steffen Braumann’s "Sonntagvormittag" (Sunday Morning) is the first picture of the year 2017. The etching painted in watercolours is at first glance reminiscent of a souvenir photo, a snapshot of the last Sunday trip to the countryside if it wasn’t for Braumann’s typically odd image figures which deny the viewer the sense of decoding the scene as easily as it seems at first. The figures with their excessive fingers pull faces and fondle the fur of the dog without wondering about the snails, which creep up along the figure on the left. Don’t they take notice of them, maybe? Do they come from a limbo which the artist captured in the picture like a double exposure? Is this also the case with the maiden silhouettes on the torso of the smaller, grimacing figure? Or do the three figures with their animals not exist at all, but are rather lingering ghosts from the dilapidated house behind the withered tree, which is crossed by a power pole? Steffen Braumann’s etchings may be characterized by just this kind of mysterious imagery and is the reason for the appeal of his pictures.