Ausstellung vom 14. April bis 30. Mai 2011
LANDSCHAFTEN
Sibylle Prange (Berlin) und Wolf Bertram Becker (Weimar)
Sibylle Prange ist schon längst keine Unbekannte mehr in Jena. Die Berliner Künstlerin, die mit Jena seit ihrer Ausbilddungszeit verbunden ist und hier bereits mehrfach ausstellte, hat Gefallen an der Landschaftsmalerei gefunden.
Ihre Landschaften sollen nicht konkret verortet werden, sie wollen Räume sein, die sich auf die Begegnung des Einzelnen mit seiner Umwelt und der darin verborgenen Komplexität beziehen. Der Focus auf die weite Ferne ist es, der sie in ihren Arbeiten interessiert, im Sinne einer ruhigen, undeutlichen Weitsicht, im besten Sinne mit Weitblick.
„In meinen neuen Bildern ist es die „gezeichnete“ Landschaft. Die von der Zivilisation geprägten und „gezeichneten“ Orte, die mit der Abwesenheit des Menschen als verlassene Gegenden gesehen werden können und, die wiederum eine eigene Geschichte erzählen.“ Erstmals sind Bilder zu sehen, die auf dem 2. Internationalen Pleinair Symposium 2010 in Jena basieren und neue Blicke auf Jena mit seinem „Paradies“ freigeben.
Wolf Bertram Becker zeigt Ansichten: Blicke auf Gebäude, in Innenräume, auf Landschaften und Personen – was er ins Auge fasst, stellt er sich und dem Betrachter in der für ihn typischen Mischung aus räumlicher Verdichtung und distanziert betrachtendem Abstand vor. Als Maler findet er seine Ansichten überall, in der Ferne und vor der Haustür. Der Vielgereiste kennt keine Hierarchie der Perspektiven, das Ferne und das Nahe gelegene ist ihm gleichermaßen wichtig als bildnerischer Ausgangspunkt. Seien es Landschaften, Architektur, Brücken oder Kanäle: Becker interessiert sich dafür in New York ebenso wie in Italien, in Russland genauso wie in der Gegend um Weimar oder Jena.
(Dr. Angelika Steinmetz-Oppelland)
Montag bis Freitag: 8 Uhr bis 18 Uhr
Stadtwerke Energie Jena-Pößneck, Rudolstädter Straße 39